Feiner Kaffee, würzig und komplex in den Aromen – allein seine Herstellung ist eine Kunst für sich.

Ihn so zu produzieren, dass es allen Beteiligten dabei gut geht, eine weitere. Genau das ist aber unser Anspruch. Was nützte einem ein opulenter Espresso, wenn dafür Wälder zerstört werden und Chemiekeulen Böden verseuchen? Und schmeckt Ihnen etwa der feinste Single Origin Arabica, wenn seine Kaffeebauern vom Erlös noch nicht einmal ihre Kinder zur Schule schicken können?

Uns nicht. Darum arbeiten wir mit Fairtrade zusammen und zahlen die von der Organisation festgelegten Preise. Darum werden alle unsere Kaffees ökologisch, in kleinen Anpflanzungen unter Schattenbäumen, angebaut. Was wiederum einer der Gründe ist, warum er so unverschämt lecker schmeckt. Und die anderen?

Auch darüber erzählen wir Ihnen gerne was – Sie müssen einfach nur weiter scrollen.

Mount Hagen. Kaffee für Fortgeschrittene.
Respekt hat ein fulminantes Aroma
  • Wer 1987 glaubte, biologisch-dynamischer Kaffeeanbau in Papua Neuguinea wäre eine tolle Idee, der hatte recht. Wenn auch eine ziemlich verrückte, abenteuerliche Idee – vor allem wirtschaftlich.

    Damals gab es quasi keinen Bio-Kaffee – von Demeter-Qualität ganz zu schweigen. Im Prinzip also eine gute Ausgangsbasis. Und Papua Neuguinea selbst war zu dieser Zeit der absolute Geheimtipp für beste Arabicas. Fehlte nur noch jemand, der ebenso fest daran glaubte, wie wir. Und auch den fanden wir: Joachim Bauck, einer der Bio-Pioniere schlechthin. Mit ihm als Abnehmer, Raimund Remer als Anbauberater und viel, sehr viel Kaffeepflanzenpflege ging es 1990 mit grade mal ½ Container „bio-dyn“ Kaffee von der Plantage nahe Mount Hagen los. Und der wurde dann, wen wundert es, der Namensgeber unserer Bio-Marke, samt Paradiesvogel, dem Wappentier von Papua Neuguinea. Geschafft?

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    Mount Hagen - Papua Neuguinea
  • Nun ja ... Papua Neuguinea war (und ist) eben nicht nur ein exotisches Kaffeeland. Es ist ein schönes, wildes Land, in dem enorm unterschiedliche, z. T. rivalisierende Stämme leben. Und jede Menge Ausländer, die es auf seine Bodenschätze abgesehen haben. Ein Konfliktpotenzial, das auch uns einholte:

    Einige Zeit nach den ersten Kaffeelieferungen mussten Raimund Remer und seine Frau die Plantage verlassen, weil ihr Leben bedroht wurde. Kaum vorstellbar, aber wahr – und ein heftiger Rückschritt für uns. Ein weiterer war später der Verlust der Demeter-Zertifizierung, da keine Rinder auf der Plantage gehalten werden konnten – die Hänge waren einfach zu steil. Aber ihr Dung und die Präparate, die zur Boden- sowie Pflanzenverbesserung daraus hergestellt werden, sind nun mal elementar für das Prinzip des „geschlossenen Kreislaufs“ bei Demeter.

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    Mount Hagen - Papua Neuguinea
  • Um ehrlich zu sein, wir ließen Papua Neuguinea ruhen.

    Für ein paar Jahre. Orientierten uns neu, suchten neue Plantagen, z. B. in der Dominikanischen Republik, Mexiko, Honduras, Peru, später auch in Afrika. Überzeugten die Bauern, dass sich Bio-Kaffee mehr lohnt als Koka. Bauten mit ihnen und ihren Kooperativen die Infrastruktur auf, die Mount Hagen zu dem machten, was er heute ist: der Inbegriff feiner Kaffees, deren ursprüngliche Aromen auch immer das Abenteuer ihrer Herkunft ahnen lassen.

    Übrigens, wir sind natürlich wieder nach Mount Hagen zurückgegangen. Und produzieren heute über 60 Container pro Jahr allerschönster Bio-Fairtrade-Arabicas auf Papua Neuguinea. Geschafft.

    Mount Hagen - Papua Neuguinea
Es geht nicht nur um Hilfe. Es geht um Achtung.

Bio- bzw. Demeter-Kaffee entsteht nicht von alleine. Die Besitzer der meist sehr kleinen Plantagen – oft sind es „Kaffeegärten“ mit 10 bis 30 Sträuchern – brauchen Unterstützung in vielerlei Hinsicht:

botanisch, geologisch, strukturell etc. Unsere Aufbauhilfe bezieht immer die lokalen vorhandenen Strukturen, also z. B. Universitäten, Nichtregierungsorganisationen etc., mit ein und ist auf langfristige Zusammenarbeit ausgerichtet. Das heißt garantierte Abnahmen zu festgeschriebenen Fairtrade-Preisen. Oder das „Organisieren“ von Maschinen. Oder spontane finanzielle Hilfe beispielsweise beim Schulbau in Papua. Oder um das Ganze auch von der anderen Seite her zu fördern: Wir unterstützen „guck´ma“, ein deutsches Fotoprojekt, das die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit Fairtrade, Fairness und Respekt vorantreibt. Schließlich sind wir ja nicht allein auf der Welt.

  • 17/08/2014

    Herzlich Willkommen auf MountHagen.de

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    Es lohnt sich!

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    Bohne
  • Die einen nennen es Zeitverschwendung, wir Sorgfalt..

    Was Sie von Bio-Anbau, handverlesenen Bohnen und deren langsamer Röstung haben.

    Um es kurz zu machen: sehr feine, ursprüngliche Kaffees und Espressi. Damit sie frisch und köstlich in Ihrer Tasse landen, müssen eine ganze Menge Menschen eine ganze Menge arbeiten. Kaffee ist Luxus – trotz aller Gewohnheit. Und richtig guter wie Mount Hagen erst recht. Wussten Sie, wie viele Stunden Mühe, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl z. B. in einer Tasse Papua Neuguinea Single Origin stecken? Keine Ahnung? Dann rechnen Sie mal nach:

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  • 1 kg Rohkaffee braucht 5-7 kg Kaffeekirschen.
    Ertrag pro Baum: 1,2 kg/pro Ernte
    Pflückzeit pro Baum: 40 Minuten/pro Ernte

    Rechnung
  • Es geht nicht nur um Hilfe. Es geht um Achtung.

    Kaffeeanbau ist per se nicht einfach. Wie beim Wein hängt die Qualität von Bodenbeschaffenheit, dem Terroir, Klima, Niederschlägen ab. Bio-Standards ( keine chemischen Dünger, keine Pestizide, nachhaltige Wasserwirtschaft etc. ) mal außen vor gelassen.

    Unser Papua Neuguinea Single Origin beispielsweise kommt aus den vulkanischen Highlands rund um Mount Hagen und Goroka. Das Klima ist dort ausgeglichen, es gibt kaum Temperaturen über 30° oder unter 10° Celsius, ausreichend Regen und keine Dürren wie z. B. in Äthiopien. Und die Böden sind sehr mineralstoffreich. Auf über 1500 m werden hier in fast 3000 kleinen Kaffeegärten unter Schattenbäumen wie Casuarinen, Eukalyptus, Bananen, Papaya unsere Arabicas gehegt, gepflegt, handgepflückt und -verlesen. Nicht umsonst nennen wir ihn „Kaffee für Fortgeschrittene“

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  • Die große Höhe lässt die Kaffeekirschen recht langsam wachsen, was ausgeprägte Aromen und eine größere Widerstandsfähigkeit der Pflanzen mit sich bringt. Die Vergesellschaftung mit Bäumen und Nutzpflanzen verbessert die Bodenqualität, spendet Schatten – es verdunstet weniger Wasser – und trägt auch noch zur Ernährung der Farmerfamilien bei. Außerdem siedeln sich Vögel, Bienen und Co. gerne in solchen Waldgärten an, was weniger Schädlinge zur Folge hat.

    Die Ernte allerdings wird so zur absoluten Handarbeit, zumal die Kaffeegärten oft an steilen Hängen liegen.

    Aber dazu mehr auf der nächsten Seite.
    Kaffee für Fortgeschrittene
  • Es geht nicht nur um Hilfe. Es geht um Achtung.

    Auch die Kaffee-Ernte hat etwas von Weinlese:

    Nur wirkliche reife (rote) Kirschen werden von Hand gepflückt. Grüne wären unaromatisch, schwarze, überreife also, schmecken faulig. Man braucht viel Erfahrung, um den optimalen Reifegrad zu erkennen, denn wann es so weit ist, hängt immens vom jeweiligen Klima und Niederschlag ab. Allerdings lohnt sich diese Sorgfalt immer, sie ist die Basis der opulenten Aromen.

    Innerhalb kürzester Zeit wird der Kaffee nach der Ernte „nass aufbereitet“. Sprich, die Kirschen kommen in Wassertanks, die das Fruchtfleisch aufquellen lassen, werden entpulpt, fermentiert, mehrfach gewaschen und 8 – 10 Tage getrocknet. Solche „washed“ Kaffees sind besonders hochwertig, haben nuancierte, ausgeprägte Aromen. So weit die Kurzfassung.

    Unsere Kaffeeaufbereitung in lang – rechts klicken
  • So ziemlich jeder Schritt von der Kirsche zum Rohkaffee ist entscheidend für seinen Geschmack. Darum lassen wir z. B. unsere Kaffees nach dem Entpulpen in Wassertanks fermentieren. Dort läuft der Gärprozess langsamer und kontrollierter ab, Aromen werden nuancierter. Anschließend werden die Bohnen mehrmals gewaschen, auch um minderwertige „Floater“, Bohnen ohne oder mit zu kleinem Kern, auszusortieren. Im nächsten Schritt wird dieser sog. Pergamentkaffee getrocknet. Und zwar auf natürliche Weise, denn auch das sorgt für eine bessere Qualität.

    Im Gegensatz zur schnellen, maschinellen Trocknung geben wir unseren Bohnen Zeit, sich zu entwickeln: In flachen Trockenbetten liegen sie bis zu 10 Tage in der Sonne, werden regelmäßig gewendet und in der größten Mittagshitze bzw. nachts zugedeckt, bis sie die optimale Restfeuchte von 11,5 % haben. Nach dem Schälen und Polieren werden sie noch einmal handverlesen, um z. B. zerbrochene Bohnen oder Fremdkörper auszusortieren.

    Und dann kommen sie per Schiff zu uns nach Hamburg zum Rösten.

    Aber davon mehr auf der nächsten Seite.
    Mount Hagen. Kaffee für Fortgeschrittene
  • Es geht nicht nur um Hilfe. Es geht um Achtung.

    Zumindest gilt das für gute Kaffeebohnen.

    Im Gegensatz zur „Schock“- Industrie-Röstung werden unsere Bohnen ganz langsam in Trommelröstern bei 200 °C mindestens 11 Minuten sanft veredelt. Nur so können sie ihre komplexen Aromen – es sind übrigens über 800 verschiedene – auch wirklich entwickeln. Andererseits werden im Laufe dieses zeitintensiven Prozesses auch magenbelastende Fruchtsäuren (Chlorogen-Säuren) abgebaut. Nur fein nuancierte Säuren bleiben und geben unseren Kaffees ihren Charakter. Darum rösten wir unsere Espressi auch noch länger, mindestens 14 Minuten: Das macht sie so opulent, weich und würzig. weiterlesen – rechts klicken

  • Wie lange das Rösten ganz genau dauert, entscheidet immer der Röstmeister, er zieht permanent Proben, begutachtet Farbe, Optik, Duft und kann dank seiner großen Erfahrung den idealen Zeitpunkt genau bestimmen. Schon ein paar Sekunden mehr oder weniger können aus ein und demselben Rohkaffee völlig unterschiedliche Bouquets entstehen lassen. Nach dem Beenden des Röstens muss der Kaffee schnell gekühlt werden, um auch im Inneren der Bohnen den Prozess zu stoppen.

    Und dann haben Sie es in der Hand, ob aus Ihrem Mount Hagen ein guter oder ein perfekter Kaffee wird. Sie brauchen sich nur ganz klein wenig Mühe mit der Zubereitung zu geben. Sie wissen schon: „Kaffee für Fortgeschrittene.“

    Alles, was man dazu wissen muss, finden Sie bei den jeweiligen Kaffees. Oder unter Zubereitung in unserer Enzyklopädie.

    Mount Hagen. Kaffee für Fortgeschrittene
Respekt hat ein fulminantes Aroma

Was Sie ohne Weiteres feststellen werden, wenn
Sie hier Ihren Kaffee bestellen.

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