Was ihr schon immer über Mount-Hagen-Kaffee wissen wolltet.

Die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Biokaffee, Kaffeekochen und alles andere, das euch bei eurem Tässchen wichtig ist.

FAQ

Warum schlägt mein Kaffee auf den Magen?

Arabicas sind generell recht säurearm, sie haben nur zwischen 3 und 6 Prozent Chlorogensäure. Im Vergleich dazu: Robustas haben 10 und mehr Prozent davon. Auch das Anbaugebiet kann eine Rolle spielen: Unser Single Origin aus Peru ist beispielsweise besonders mild (und auch noch Demeter-zertifiziert).

Nun zur Röstung.
Prinzipiell gilt, je länger Bohnen erhitzt werden, desto mehr Säure wird abgebaut. Aber, und das ist wichtig, sie müssen auch schonend, sanft geröstet werden, sonst wird das nichts mit dem Bekömmlich-Sein. Unsere Kaffees werden alle in Trommelröstern bei ca. 200° ganz in Ruhe zwischen 11 und 14 Minuten veredelt. So können sie ihre opulenten Aromen vollständig entwickeln, die Säuren werden fein und elegant. Ganz verschwinden sie nie, sollten sie auch nicht, denn dann schmeckt Kaffee dumpf und muffig. Und auch hier zum Vergleich: Die Industrie-Röstung dauert ganze 2–5 Minuten, findet in riesigen Anlagen statt und produziert Bohnen, die außen leicht verbrannt sind, innen aber noch nicht ausgereift. Mehr dazu findet ihr übrigens auch in unserer Enzyklopädie.

Bleibt die Zubereitung.
Wenn der Mahlgrad nicht stimmt bzw. nicht zur Zubereitung passt, wird Kaffee auch gerne sauer. Wie fein oder grob das Pulver bei welcher Form von Kaffeekochen sein sollte, das findet ihr hier im Kapitel „Kaffeekultur“. Dort gibt es natürlich noch eine ganze Menge mehr Tricks und Kniffe zu Filterkaffee & Co.

Eins ist aber auf jeden Fall klar: Wer Ärger mit dem Magen hat, muss Kaffee nicht gleich komplett aus seinem Leben verbannen. Ein bisschen Sorgfalt bei der Auswahl und Zubereitung hat schon so manchem den Morgen gerettet.

„Mir ist Kaffee zu bitter“, hören wir manchmal. Schade. Denn eigentlich ist er es gar nicht. Wenn aber doch, liegt es höchstwahrscheinlich am zu heißen Wasser beim Aufbrühen.

Die optimale Wassertemperatur liegt bei 92–96°C. Also nicht mehr sprudelnd! Denn dann wird der Kaffee eben bitter, sogar beißend. Was übrigens oft auch ein Grund ist, warum er aus der Kaffeemaschine nicht so recht schmecken will. Es gibt allerdings Maschinen mit Gütesiegeln, z.B. vom European Coffee Brewing Centre. Damit kann man ziemlich sicher sein, dass die Brühtemperatur stimmt.

Übrigens: Ist das Wasser kälter als 85°C, schmeckt’s auch nicht. Der Kaffee wirkt wässrig, manchmal sogar sauer.

Zu viel Säure im Kaffee? Kann man ganz einfach vermeiden.

Womöglich wurde er schlecht geröstet. Oder – weil einem das bei einem Mount Hagen garantiert nicht passiert – er ist nicht gut zubereitet worden. Der Fehler liegt höchstwahrscheinlich beim Mahlgrad: Vermutlich ist er zu grob. Versucht es also beim nächsten Mal mit einem etwas feiner gemahlenen Pulver. Da sich aber Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit beim Aufbrühen beeinflussen, wäre es optimal, möglichst die gleiche Menge Kaffee zu nehmen und das Wasser genauso langsam drüberzugießen. Sonst wird das nichts mit dem Vergleich. Das Prinzip gilt übrigens auch für das Aufbrühen mit der Kaffeemaschine.

Nein, das ist kein Kaffee aus Blumen – und auch nicht zu verwechseln mit Getreidekaffee (ganz und gar nicht). Blümchenkaffee ist ein sehr, sehr dünner Filterkaffee – oder anders gesagt: Plörre. Braucht kein Mensch. Wenn euch euer Kaffee zu stark ist, verringert gaaanz vorsichtig die Menge des Kaffeepulvers (Standard ist 60 Gramm pro 1 Liter Wasser). Oder trinkt einfach ein Glas Wasser dazu.

Peru Kaffee, Single Origin, 500g, ganze Bohne, Demeter

11,99

23,98 / kg

Peru Espresso, Single Origin, Demeter, 250g, ganze Bohne

6,29

25,16 / kg